DESKTOPSPIRAL

The idea of infinite reflections and the digital duplication of reality..

P r o j e c t S h o w c a s e

Sklupturenmuseum Marl, Kollektiv 42, cityscaper GmbH

The video is part of the Project
Augmented Art Advertising 2021-2022

an abstract photo of a curved building with a blue sky in the background

Infinite Recursion 2024
Folkwang University Of The Arts

Experience the mesmerizing journey of "Infinite Recursion," a captivating performance by Irene Nocella , directed by Reza Pourjafarian, with visuals crafted and editing by Hamidreza Ghasemi. Recorded at the renowned Folkwang University of the Arts, this piece draws profound inspiration from Valentin Stip's evocative composition, "Nwia." We extend our heartfelt gratitude to Valentin Stip for his inspiring music, which served as the cornerstone of this artistic endeavor.

Folkwang Preis 2025
SANAA-Gebäude

Pre-Visualization

AI-generated

Desktop Spiral will be an outdoor video installation that explores the relationship between digital perception and self-representation.

By standing before the screen, the viewer’s identity becomes fragmented, multiplying into a complex interplay of presence and absence. This dynamic mirrors the experience of navigating digital spaces, where our online personas are fractured, duplicated, and projected indefinitely.

Die bestehende Arbeit Desktop Spiral / Infinite Recursion untersucht visuelle Rückkopplung als philosophisches Prinzip: Eine Kamera erfasst eine Projektion, die wiederum das Kamerabild zeigt – eine mise en abyme, die sich unendlich in sich selbst spiegelt. Beobachter*in und System fallen ineinander; ein stabiler Ursprung des Bildes ist nicht mehr auffindbar. Dahinter steht die Idee eines Universums ohne klaren Anfang oder Ende, in dem Zeit weniger linearer Verlauf als Kreislauf sich überlagernder Momente ist.

Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Zeit und Rekursion versteht sich die Arbeit auch als Verdichtung meiner künstlerischen Entwicklung während des Designstudiums. Fotografie, Bewegtbild, Sound, Illustration und digitale Medien – Ausdrucksformen, die meine Praxis in den letzten Jahren geprägt haben – treten in der Installation in einen gemeinsamen Dialog. Die Auseinandersetzung mit Rekursion und Wiederholung ist damit nicht nur ein künstlerisch-theoretisches Thema, sondern auch eine Reflexion über den eigenen Entwicklungsprozess.

Project visualization

Wir leben in einem Universum ohne klar erkennbaren Anfang oder Ende. Ereignisse wiederholen sich in unterschiedlichen Formen, und aus dieser Wiederholung entsteht die Wahrnehmung von Zeit selbst. Diese Idee – dass Zeit weniger ein linearer Verlauf als vielmehr ein Kreislauf sich überlagernder Momente ist – bildet den gedanklichen Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit.

Diese Wiederholung lässt sich nicht nur denken, sondern auch sichtbar machen. Ein Bild, das sich selbst innerhalb seiner eigenen Darstellung spiegelt – ein Prinzip, das in der Literaturwissenschaft als mise en abyme bezeichnet wird – bietet eine visuelle Analogie zu dieser endlosen Wiederholung. In der vorliegenden Arbeit wird dieses Prinzip mithilfe eines Kamera-Feedback-Systems in den Raum übertragen: Das Bild wiederholt sich unaufhörlich in sich selbst und erzeugt so eine visuelle Endlosschleife, die Besucher*innen körperlich und räumlich erfahren können.

Infinite Recursion

KI im Spiegel ihrer eigenen Bilder

Recursive Imagination ist eine immersive audiovisuelle Echtzeitinstallation über Zeit als Kreislauf sich überlagernder Momente. Eine Kamera erzeugt eine mise en abyme: Das Bild spiegelt sich unendlich in sich selbst und nimmt die Besucher*innen, die vor der Kamera erscheinen, in die Rekursion auf. Ein KI-Modell generiert das Kamerabild fortwährend neu – jede Iteration wird zur Interpretation der vorherigen.

Die Arbeit fragt: Wie verändert sich unsere Erfahrung von Zeit und Wirklichkeit, wenn Maschinen die Welt nicht mehr beobachten, sondern ihre eigenen Interpretationen unendlich rekursiv fortschreiben?

Recursive Imagination entsteht nicht als abgeschlossenes Werk, sondern als laufender, dokumentierter Prozess: Ein KI-Modell wird hinweg trainiert und weiterentwickelt, um aus seiner eigenen vorherigen Ausgabe fortlaufend neues Bild- und Sound-Material zu generieren. Dieser Trainings- und Driftprozess selbst – seine Entscheidungen, Sackgassen und Umwege – ist ebenso vermittelbar wie das fertige Werk. Das Projekt versteht Wissenstransfer daher nicht als nachträgliche Zusatzleistung, sondern als integralen Teil der künstlerischen Methode.

Reference images

Recursive Imagination

Gexpo7